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Sapere Audio,

Das Podcast-Projekt Sapere Audio macht akademische Philosophie durch die Analyse kurzer Texte für ein breites Publikum zugänglich. Dabei wird Philosophie als lebendiger Dialog verstanden.
Seit 2021 diskutieren wir, Manuel Schäfler, Kilian Karger und Richard Rupp, in Episoden von 20 bis 50 Minuten über bedeutende DenkerInnen und prägende Theorien aus der gesamten Geschichte der Philosophie. Darüber hinaus sind wir auch live präsent, etwa bei Veranstaltungen wie philosophischen Gesprächsrunden oder auf der Bühne. Wir freuen uns darauf, mit Ihnen zu diskutieren!

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NEU: Philosophische Gesprächsrunde "Dimensionen der Armut" Philosophie für alle
Di. 21.04.2026 19:30
Stadtbibliothek
Philosophie für alle

In Kooperation mit der Stadtbibliothek Freising und Sapere Audio Das Nachhaltigkeitsziel „Keine Armut“ gilt als erreicht, wenn extreme Armut beseitigt ist. Als von extremer Armut betroffen gilt jeder Mensch, der mit weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag auskommen muss. Extreme Armut beschreibt einen täglichen Überlebenskampf aufgrund mangelnder Ressourcen und entspricht damit unserem gängigen Alltagsverständnis von Armut. Armut lässt sich jedoch nicht nur als materieller Mangel verstehen. Sie kann ebenso als Verlust von Sinn, als existenzielle Armut, gedacht werden. Darüber hinaus wird Armut in manchen Traditionen sogar als Tugend interpretiert – etwa als bewusste Entsagung von der Welt, ein Motiv, das sich in religiösen Kontexten immer wieder findet. Armut scheint also weit über rein materielle Dimensionen hinauszugehen. Diskutieren Sie mit uns in dieser philosophischen Gesprächsrunde die vielfältigen Dimensionen der Armut.

Kursnummer 261-0160
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Gebühr: kostenlos
Lehrkraft: Sapere Audio
Philosophische Gesprächsrunde "Verantwortung, Freiheit und Hunger"
Di. 23.06.2026 19:30
Stadtbibliothek

In Kooperation mit der Stadtbibliothek Freising und Sapere Audio Was bedeutet es, in einer Welt zu leben, in der ausreichend Nahrung produziert wird – und dennoch Millionen Menschen hungern? Diese philosophische Gesprächsrunde widmet sich dem zweiten der 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – kurz SDGs) „No Hunger“ und beleuchtet dessen ethische, existenzielle und gesellschaftliche Dimensionen. Im Mittelpunkt steht die Frage nach moralischer Verantwortung: Besteht eine Verpflichtung zu helfen, wenn Leid verhindert werden kann, ohne selbst erheblichen Schaden zu erleiden? Hat räumliche Distanz moralische Relevanz – oder bleibt das Leid eines entfernten Menschen ebenso bedeutsam wie das eines Menschen im direkten Umfeld? Darüber hinaus wird Hunger nicht nur als politische oder ökonomische Herausforderung verstanden, sondern als leiblich erfahrene Realität. Hunger betrifft den Menschen in seiner gesamten Existenz – er beeinflusst Wahrnehmung, Würde und Handlungsmöglichkeiten. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Frage nach Gerechtigkeit? Zugleich besteht eine Spannung zwischen individueller Freiheit und struktureller Verantwortung. Wenn menschliches Handeln frei ist und Verantwortung impliziert, stellt sich die Frage, wie diese Freiheit in globale Ungleichheiten, wirtschaftliche Abhängigkeiten und politische Rahmenbedingungen eingebettet ist. Wo liegt persönliche Mitverantwortung, wo beginnen kollektive Lösungsansätze? Die Gesprächsrunde bietet Raum für kritische Reflexion, differenzierten Austausch und die gemeinsame Auseinandersetzung mit Hunger als einem das menschliche Leben umfassenden Phänomen. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.

Kursnummer 262-0161
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Gebühr: kostenlos
Lehrkraft: Sapere Audio
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