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Philosophische Gesprächsrunde "Verantwortung, Freiheit und Hunger"

In Kooperation mit der Stadtbibliothek Freising und Sapere Audio

Was bedeutet es, in einer Welt zu leben, in der ausreichend Nahrung produziert wird – und dennoch Millionen Menschen hungern? Diese philosophische Gesprächsrunde widmet sich dem zweiten der 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – kurz SDGs) „No Hunger“ und beleuchtet dessen ethische, existenzielle und gesellschaftliche Dimensionen.

Im Mittelpunkt steht die Frage nach moralischer Verantwortung: Besteht eine Verpflichtung zu helfen, wenn Leid verhindert werden kann, ohne selbst erheblichen Schaden zu erleiden? Hat räumliche Distanz moralische Relevanz – oder bleibt das Leid eines entfernten Menschen ebenso bedeutsam wie das eines Menschen im direkten Umfeld?

Darüber hinaus wird Hunger nicht nur als politische oder ökonomische Herausforderung verstanden, sondern als leiblich erfahrene Realität. Hunger betrifft den Menschen in seiner gesamten Existenz – er beeinflusst Wahrnehmung, Würde und Handlungsmöglichkeiten. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Frage nach Gerechtigkeit?

Zugleich besteht eine Spannung zwischen individueller Freiheit und struktureller Verantwortung. Wenn menschliches Handeln frei ist und Verantwortung impliziert, stellt sich die Frage, wie diese Freiheit in globale Ungleichheiten, wirtschaftliche Abhängigkeiten und politische Rahmenbedingungen eingebettet ist. Wo liegt persönliche Mitverantwortung, wo beginnen kollektive Lösungsansätze?

Die Gesprächsrunde bietet Raum für kritische Reflexion, differenzierten Austausch und die gemeinsame Auseinandersetzung mit Hunger als einem das menschliche Leben umfassenden Phänomen.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.

Hinweis

Offen für alle Interessierten – philosophische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Philosophische Gesprächsrunde "Verantwortung, Freiheit und Hunger"

In Kooperation mit der Stadtbibliothek Freising und Sapere Audio

Was bedeutet es, in einer Welt zu leben, in der ausreichend Nahrung produziert wird – und dennoch Millionen Menschen hungern? Diese philosophische Gesprächsrunde widmet sich dem zweiten der 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – kurz SDGs) „No Hunger“ und beleuchtet dessen ethische, existenzielle und gesellschaftliche Dimensionen.

Im Mittelpunkt steht die Frage nach moralischer Verantwortung: Besteht eine Verpflichtung zu helfen, wenn Leid verhindert werden kann, ohne selbst erheblichen Schaden zu erleiden? Hat räumliche Distanz moralische Relevanz – oder bleibt das Leid eines entfernten Menschen ebenso bedeutsam wie das eines Menschen im direkten Umfeld?

Darüber hinaus wird Hunger nicht nur als politische oder ökonomische Herausforderung verstanden, sondern als leiblich erfahrene Realität. Hunger betrifft den Menschen in seiner gesamten Existenz – er beeinflusst Wahrnehmung, Würde und Handlungsmöglichkeiten. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Frage nach Gerechtigkeit?

Zugleich besteht eine Spannung zwischen individueller Freiheit und struktureller Verantwortung. Wenn menschliches Handeln frei ist und Verantwortung impliziert, stellt sich die Frage, wie diese Freiheit in globale Ungleichheiten, wirtschaftliche Abhängigkeiten und politische Rahmenbedingungen eingebettet ist. Wo liegt persönliche Mitverantwortung, wo beginnen kollektive Lösungsansätze?

Die Gesprächsrunde bietet Raum für kritische Reflexion, differenzierten Austausch und die gemeinsame Auseinandersetzung mit Hunger als einem das menschliche Leben umfassenden Phänomen.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.

Hinweis

Offen für alle Interessierten – philosophische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.