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Welt, Politik und Globales Lernen

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NEU: Philosophische Gesprächsrunde "Dimensionen der Armut" Philosophie für alle
Di. 21.04.2026 19:30
Stadtbibliothek
Philosophie für alle

In Kooperation mit der Stadtbibliothek Freising und Sapere Audio Das Nachhaltigkeitsziel „Keine Armut“ gilt als erreicht, wenn extreme Armut beseitigt ist. Als von extremer Armut betroffen gilt jeder Mensch, der mit weniger als 1,25 US-Dollar pro Tag auskommen muss. Extreme Armut beschreibt einen täglichen Überlebenskampf aufgrund mangelnder Ressourcen und entspricht damit unserem gängigen Alltagsverständnis von Armut. Armut lässt sich jedoch nicht nur als materieller Mangel verstehen. Sie kann ebenso als Verlust von Sinn, als existenzielle Armut, gedacht werden. Darüber hinaus wird Armut in manchen Traditionen sogar als Tugend interpretiert – etwa als bewusste Entsagung von der Welt, ein Motiv, das sich in religiösen Kontexten immer wieder findet. Armut scheint also weit über rein materielle Dimensionen hinauszugehen. Diskutieren Sie mit uns in dieser philosophischen Gesprächsrunde die vielfältigen Dimensionen der Armut.

Kursnummer 261-0160
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Gebühr: kostenlos
NEU: Zukunftseuphorie. Eine Reise in die Zukunft unserer Gesellschaft - ONLINE
Mi. 06.05.2026 19:30
Live Online

In Kooperation mit der vhs München Nord und der Stadtbücherei Garching Leben wir in hoffnungslosen Zeiten oder gibt es trotz akuter Krisen, angespannter Weltlage sowie tiefgreifender Erschöpfungssyndrome noch Grund für Hoffnung auf eine bessere Zukunft? Was können wir schon jetzt über mögliche Zukünfte wissen und wie sollten wir uns darauf vorbereiten? Der Soziologe Prof. Stefan Selke zeigt anhand zahlreicher Inneneinsichten in real-utopische Projekte, welche gesellschaftlichen Transformationen es bislang gab und welche künftig zu erwarten sind. Techno-Propheten basteln Exit-Strategien für unseren kaputten Planeten: Schwimmende Mikronationen in internationalen Gewässern, Roboterstaaten mit eigener Gesetzgebung oder von Künstlicher Intelligenz gesteuerte Projekte zeugen vom Wettstreit zwischen sozialen und technologischen Innovationen. Stefan Selke liefert einen hoch spannenden Werkstattbericht aus dem Labor der Menschheit. Zugleich schaut er in den Rückspiegel und zeigt, was wir von bereits erprobten utopischen Projekten lernen können. Sein Vortrag dient dazu, die „Köpfe zu lüften“, frische Anregungen zu geben und Wege hin zu einer zukunftsrobusten Lebens- und Gesellschaftsplanung aufzuzeigen. Prof. Stefan Selke forscht über Zukunftserzählungen, Künstliche Intelligenz, Zivilisationsexperimente sowie Weltraumutopien. Zum Forschungsschwerpunkt „Zukunftseuphorie“ war Selke 2023 Research Fellow für „Space Flight and Future Narratives“ bei der European Space Agency ESA (Headquarter) in Paris und arbeitete während dieser Zeit an der neuen europäischen Weltraumvision „Revolution Space“ mit.

Kursnummer 262-0150K
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Gebühr: 8,00
Philosophische Gesprächsrunde "Verantwortung, Freiheit und Hunger"
Di. 23.06.2026 19:30
Stadtbibliothek

In Kooperation mit der Stadtbibliothek Freising und Sapere Audio Was bedeutet es, in einer Welt zu leben, in der ausreichend Nahrung produziert wird – und dennoch Millionen Menschen hungern? Diese philosophische Gesprächsrunde widmet sich dem zweiten der 17 Ziele für Nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals – kurz SDGs) „No Hunger“ und beleuchtet dessen ethische, existenzielle und gesellschaftliche Dimensionen. Im Mittelpunkt steht die Frage nach moralischer Verantwortung: Besteht eine Verpflichtung zu helfen, wenn Leid verhindert werden kann, ohne selbst erheblichen Schaden zu erleiden? Hat räumliche Distanz moralische Relevanz – oder bleibt das Leid eines entfernten Menschen ebenso bedeutsam wie das eines Menschen im direkten Umfeld? Darüber hinaus wird Hunger nicht nur als politische oder ökonomische Herausforderung verstanden, sondern als leiblich erfahrene Realität. Hunger betrifft den Menschen in seiner gesamten Existenz – er beeinflusst Wahrnehmung, Würde und Handlungsmöglichkeiten. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Frage nach Gerechtigkeit? Zugleich besteht eine Spannung zwischen individueller Freiheit und struktureller Verantwortung. Wenn menschliches Handeln frei ist und Verantwortung impliziert, stellt sich die Frage, wie diese Freiheit in globale Ungleichheiten, wirtschaftliche Abhängigkeiten und politische Rahmenbedingungen eingebettet ist. Wo liegt persönliche Mitverantwortung, wo beginnen kollektive Lösungsansätze? Die Gesprächsrunde bietet Raum für kritische Reflexion, differenzierten Austausch und die gemeinsame Auseinandersetzung mit Hunger als einem das menschliche Leben umfassenden Phänomen. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.

Kursnummer 262-0161
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Gebühr: kostenlos
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