Welt, Politik und Globales Lernen
In Kooperation mit der vhs Puchheim-Eichenau Ob Fake News, „alternative Fakten“ oder gezielte Manipulation – der Umgang mit Wahrheit ist heute umkämpfter denn je. Politische Strategien, digitale Medienlogiken und psychologische Mechanismen tragen dazu bei, dass Unsicherheit wächst und Vertrauen schwindet. Doch der Streit um Wahrheit ist kein neues Phänomen: Schon in der Antike wurde die Macht der Rhetorik erkannt und die in ihre lauernde Gefahr der Täuschung für das gesellschaftliche Miteinander ausgemacht. In der Veranstaltung gehen wir der Frage nach, wie Wahrheiten konstruiert werden, warum wir bestimmten Erzählungen Glauben schenken – und wie wir uns besser gegen Desinformation wappnen können. Philosophische und historische Perspektiven treffen dabei auf aktuelle Beispiele aus Medien und Politik. Ziel ist es, sowohl die großen Muster hinter der „Post-Truth“-Debatte zu verstehen als auch praktische Strategien für den Alltag zu entwickeln. Diese Veranstaltung versteht sich als Raum für kritische Reflexion, gemeinsames Üben von Medienkompetenz und Diskussion über die Bedingungen von Vertrauen in einer komplexen Welt. Keine Vorkenntnisse erforderlich. Referent: Kai Kaufmann KEINE ERMÄßIGUNG
In Kooperation mit dem Deutschen Volkshochschul-Verband und der Stiftung Aufarbeitung der SED Diktatur Wenn wir über die Einheit Deutschlands sprechen, meinen wir oft die Erfahrungen der „Mehrheitsgesellschaft“. Doch wie erlebten Menschen mit Migrationsgeschichte die Umbrüche seit 1989/90? Ihre Geschichten erzählen nicht nur von Freude und Erleichterung, sondern auch von Unsicherheit, Ausgrenzung und Rassismus. Es ist höchste Zeit, sich diesen Leerstellen in unserer Erinnerungskultur zu widmen - seien Sie Teil davon!
In Kooperation mit der Stadtbibliothek Freising und Sapere Audio Das dritte der 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs) widmet sich Gesundheit und Wohlergehen. Neben der Vermeidung vorzeitiger Todesfälle steht dabei auch der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen – Luft, Wasser und Boden – im Fokus. Schon die antike Philosophie fragte nach der Bedeutung von Gesundheit für ein gelungenes Leben. Gesundheit wurde dabei nicht nur als körperliches Wohlbefinden verstanden, sondern als ganzheitliche Einheit von Körper und Seele, die es dem Menschen ermöglicht, seine Fähigkeiten zu entfalten. Heute rückt neben der körperlichen Gesundheit zunehmend auch die mentale Gesundheit in den Mittelpunkt. Leistungsdruck, Hektik und Zukunftsängste belasten viele Menschen und führen zu Einsamkeit, Burn-out oder Depressionen. Was bedeutet Gesundheit für Sie? Reicht die bloße Abwesenheit von Krankheit aus? Und kann Philosophie uns helfen, gesünder zu leben? Über diese und weitere Fragen möchten wir mit Ihnen in einer offenen philosophischen Gesprächsrunde ins Gespräch kommen. Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz.
In Kooperation mit dem Deutschen Volkshochschul-Verband und der Stiftung Aufarbeitung der SED Diktatur Was unterscheidet das Aufwachsen in einer Diktatur von dem in einer Demokratie? Was passierte, wenn Jugendliche in der DDR mit dem System in Konflikt gerieten? Gemeinsam gehen wir der Frage nach, was junge Menschen damals geprägt hat und was sie heute beschäftigt, wo Erfahrungen vergleichbar und wo Unterschiede entscheidend sind. Die Veranstaltung lädt dazu ein, Generationen ins Gespräch zu bringen und über das Leben von jungen Menschen in Umbruchszeiten nachzudenken.
In Kooperation mit der vhs Puchheim-Eichenau Lagerdenken, Zuspitzung, Empörung – unsere Gesellschaft scheint zunehmend auseinanderzudriften. Politische Akteure, Medienlogiken und wirtschaftliche Interessen befeuern die Dynamik und profitieren nicht selten davon. Doch wie sind wir in diese Situation geraten? Welche Mechanismen tragen dazu bei, dass Unterschiede zu Fronten werden – und was braucht es, um den Dialog wieder möglich zu machen? In diesem Kurs gehen wir der Entstehung und den Treibern gesellschaftlicher Polarisierung nach. Auf Grundlage aktueller Forschung und historischer Perspektiven soll sichtbar werden, wie Konflikte sich zuspitzen – und wie sie auch wieder entschärft werden können. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Frage: Wie können wir als Bürgerinnen und Bürger zur Stärkung der Demokratie und einer pluralen Ordnung beitragen? Die Veranstaltung versteht sich als geschützter Raum für kritische Reflexion, Diskussion und das gemeinsame Erproben von Strategien jenseits der Empörungslogik. Ziel ist es, nicht nur das Phänomen besser zu begreifen, sondern auch konkrete Möglichkeiten für mehr Sachlichkeit, Respekt und Miteinander zu entdecken. Es sind keine speziellen Vorkenntnisse erforderlich. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für das Spannungsfeld von Demokratie, gesellschaftlichem Zusammenhalt und politischer Kommunikation interessieren und Lust haben, aktiv mitzudenken und mitzudiskutieren. Referent: Kai Kaufmann KEINE ERMÄßIGUNG